Doktorandenkolleg: Klinische Psychologie (2012 - 2018)

Studienprogramm

Die ersten beiden Semester dienen als Eingangs- und Einarbeitungsphase. Es ist eine intensive Betreuung der Doktoranden durch die Kollegkoordinatorin und ein Betreuungsteam von Experten geplant. Dabei soll der durch die Ausschreibung bekannte thematische Rahmen der Dissertation zu einem inhaltlich und methodisch sinnvollen sowie zeitlich realisierbaren Versuchsplan spezifiziert werden sowie jeweils ein Exposé zum Forschungsvorhaben erstellt werden, damit die Mitarbeiter/ innen vom Promotionsausschuss Dr. rer. nat. als Doktoranden an der Universität Bremen angenommen werden und sich entsprechend als PromotionsstudentInnen einschreiben können. Dabei sollen Qualitätsstandards wie das Erarbeiten von Betreuungsvereinbarungen, Zeit- und Entwicklungsplänen und die Berichtspflicht umgesetzt werden, um eine strukturierte Promotionsausbildung zu gewährleisten.

Durch Prof. Dr. H.-C. Waldmann werden Veranstaltungen zur Methoden- und Statistikkompetenz angeboten. Dabei werden Grundlagen vermittelt, die Voraussetzung für eine selbstständige wissenschaftliche Arbeit und eigenständige kritische Reflexion von Studienergebnissen sind. Die Doktoranden erhalten zudem die Möglichkeit, am Online-Teaching teilzunehmen. Dabei werden auch Kenntnisse in und der Umgang mit innovativer Kommunikations- und Datenbanktechnologie gefördert. Zusätzlich wird jedem Doktoranden eine individuelle Methoden- und Statistikbetreuung angeboten.

Neben diesem institutsinternen Programm wird eine intensive Inanspruchnahme und Zusammenarbeit mit den an der Universität Bremen bestehenden Angeboten für Promovierende erwartet. Hierbei werden vor allem die Angebote des Promotionszentrums der Universität Bremen ProUB genutzt. Als Servicestelle macht das Promotionszentrum diverse Angebote zur Förderung von Promovierenden. Die Teilnehmer/ innen des Doktorandenkollegs „Klinische Psychologie“ sollen ermuntert werden, die entsprechenden Beratungsangebote und das Qualifizierungsprogramm des Zentrums in Anspruch zu nehmen. Sie erhalten dort eine gute Möglichkeit der Orientierung zu Promotionsbeginn sowie die Chance sich in Doktorandennetzwerken zu organisieren und interdisziplinär auszutauschen. Im Rahmen des Qualifizierungsprogramms erscheinen vor allem Workshops wie Promotionserfolgsteams (Peer-to-Peer-Coaching), Promotionsmanagement und Arbeitsstrategien, Wissenschaftliches Arbeiten, Kommunikation und Präsentation aber auch Hochschuldidaktik als viel versprechende Ergänzungen zu dem fachspezifischen Betreuungsangebot am ZKPR. Zudem sollen auch die speziell für den Fachbereich 11 angebotenen Unterstützungsangebote genutzt werden. Die Doktoranden/innen können sich auf der Stud.IP-Seite der Universität Bremen für die Veranstaltung PromotionsCommunity@fb11.de registrieren und werden dort über aktuelle Angebote informiert. Unter anderem werden dort Coaching-Sprechstunden für Promotionsinteressierte und Promovierende des Fachbereichs 11 angeboten, in denen es um Entscheidungs- und Themenfindung, Projektentwicklung, Entwicklung von Forschungsfragen, Konzept, Design, Aufbau, kreative Umsetzungsmöglichkeiten, aber auch um Selbstmanagement, Selbstmotivation und Selbstdisziplin, Entspannung und Wohlbefinden, Strategien zum Konfliktmanagement und guter Kommunikation sowie Arbeits- und Schreibtechniken sowie den Umgang mit Schreibblockaden, Erschöpfung und Burnout geht. Auch in Bezug auf die Vorbereitung auf das Promotionskolloquium und anschließende Karriereplanungen werden hier Hilfestellungen angeboten.