Gedächtnisstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Neuropsychologische Befunde zu diagnostischen Kriterien

Leitung
Prof. Franz Petermann

MitarbeiterInnen
Dr. Anja Lepach, Alja von Stülpnagel, Jörg Eckert

Kooperationspartner
Neurologisches Rehabilitationszentrum Bremen Friedehorst für Kinder und Jugendliche

Zeitraum
01.10.2007 - 31.03.2014

Finanzierung
Zentrale Forschungsförderung der Universität Bremen

Zusammenfassung
Eine Aufnahme eng umschriebener neuropsychologischer Funktionsbeeinträchtigungen im Kindes- und Jugendalter in das ICD-Klassifikationssystem und damit auch eine Kodierbarkeit und offizielle Anerkennung als Versorgungsleistung ist nur möglich, wenn es eindeutige diagnostische Kriterien und daraus resultierende Behandlungsempfehlungen gibt. Ein zentraler Beitrag klinisch orientierter neuropsychologischer Forschung liegt daher in der Erhebung von Klassifikationsmerkmalen von bisher nicht oder nur unzureichend erfasster Störungsbilder. Gedächtnisstörungen im Kindes- und Jugendalter stellen ein wichtiges Störungsbild dar, auf das bei diesem Forschungsvorhaben fokussiert werden soll. Anhand einer klinischen Inanspruchnahmestichprobe der Psychologischen Kinderambulanz der Universität Bremen und des Neurologischen Rehabilitationszentrum Bremen für Kinder und Jugendliche Friedehorst, Bremen, sollen unter Berücksichtigung entwicklungspsychologischer und differentialdiagnostischer Aspekte Untersuchungen zu Gedächtnisleistungen vorgenommen werden. Dabei geht es vor allem um die Differenzierbarkeitvon Syndromtypen mit Hilfe von strukturentdeckenden Verfahren.

Übergeordnetes Ziel dieser Pilotstudie sind Erkenntnisse, die die Erstellung von bisherfehlenden diagnostischen Kriterien und Behandlungsindikationen für die Diagnoseeiner Gedächtnisstörung im Kindes- und Jugendalter ermöglichen.

Volltext (PDF)
Gedächtnisstörungen bei Kindern und Jugendlichen. Forschungsbericht 2005-2012.