RZD 2–6

Rechenfertigkeiten- und Zahlenverarbeitungs-Diagnostikum für die 2. bis 6. Klasse

Struktur und inhaltliche Beschreibung

Einsatzbereich
Das Verfahren eignet sich zur Überprüfung der einzelnen Aspekte mathematischer Kompetenzen in kindgerechter und abwechslungsreicher Form beim Verdacht auf umschriebene Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten (Rechenstörung). Der Test liefert valide Beurteilungen ab Ende der zweiten bis Mitte der sechsten Klasse. Neben der Abklärung einer vorliegenden Rechenstörung kann das Diagnostikum auch Hinweise auf mögliche weitere Teilleistungsstörungen geben. Daher eignet sich die Anwendung sowohl in der Schulberatung, der klinischen Kinderpsychologie als auch in der klinischen Kinderneuropsychologie.

Merkmalsbereiche (Skalen, Untertests, Domänen)
Je nach Klassenstufe werden dem Kind zwischen 16 und 17 Untertests vorgelegt, die folgende mathematischen Teilaspekte erheben: Zahlen- und Mengenwissen, Kopfrechen- und Textaufgaben, flexible Anwendung gelernter mathematischer Regeln. Neben der Anzahl korrekter Lösungen als Beurteilungskriterium wird beim RZD 2–6 die Zeit erfasst, die das Kind für das Lösen der Aufgabe benötigt. Durch die Erfassung der Speed-Komponente werden bei der Leistungsüberprüfung auch Defizite der Verarbeitungsgeschwindigkeit und der Aufmerksamkeit berücksichtigt.