RZD 2–6

Rechenfertigkeiten- und Zahlenverarbeitungs-Diagnostikum für die 2. bis 6. Klasse

Testgütekriterien

Objektivität
Das Testmaterial ist so gestaltet, dass mögliche Versuchsleitereffekte minimiert werden. Bei der Einhaltung vorgegebener Testanweisungen und Instruktionen ist von einer hohen Durchführungsobjektivität auszugehen. Die Auswertungsobjektivität ist durch die genaue Angabe von Bewertungskriterien und die Vorgabe kritischer Bereiche für die einzelnen Subtests und den Gesamt-Power- sowie Gesamt-Speed-Wert gegeben.

Reliabilität
Zum Nachweis der internen Konsistenz wurde für jede Teststufe Cronbachs Alpha berechnet. Es ergeben sich für die Power- und Speed-Komponente getrennt hohe bis sehr hohe Schätzwerte für die interne Konsistenz.

Validität
Der RZD 2–6 besitzt Augenscheinvalidität. Die Untertests bestehen aus Items, die den schulischen Anforderungen der Klasse 2 bis 6 entnommen sind. In einer Hauptkomponentenanalyse ergab sich je ein dominanter Hauptfaktor für jede Teststufe. Zur Ermittlung der Kriteriumsvalidität wurden die Ergebnisse des RZD 2–6 mit der Lehrer- und Elterneinschätzung zur mathematischen Leistungsfähigkeit verglichen. Es ergaben sich hochsignifikante negative Korrelationen zwischen dem Power-Gesamtwert und den Lehrer- bzw. Elterneinschätzungen.