ZLT-II

Zürcher Lesetest – II

Struktur und inhaltliche Beschreibung

Einsatzbereich
Der ZTL-II ist ein Verfahren zur Feststellung der Leseleistung im Rahmen der Diagnostik von umschriebenen Entwicklungsstörungen schulischer Fertigkeiten (Lese-Rechtschreibstörungen. Er bietet eine differenzierte Überprüfung der Lesefertigkeit insbesondere im unteren Leistungsbereich. Zudem kann der Test als Förderdiagnostikum verwendet werden, um förderungsrelevante Bereiche aufzudecken und Interventionsempfehlungen abzuleiten. Die optionale durchführbare qualitative Fehleranalyse bietet die Möglichkeit, individuelle Fehlerprofile zu erstellen. Es liegen Normtabellen ab Ende der ersten bis zur achten Klasse vor.

Merkmalsbereiche (Skalen, Untertests, Domänen)
Mittels sieben Untertests werden die Kompetenzbereiche Lesegenauigkeit, Automatisierungsgrad, Gedächtnisleistungen und phonologische Bewusstheit erfasst. Zu den Untertests gehören Wortlesetest, Pseudowörter vorlesen, Textabschnitte, Pseudowörter nachsprechen, Schnelles Benennen (Versionen A und B), Silbentrennung mündlich und Silbentrennung schriftlich.