ZLT-II

Zürcher Lesetest – II

Testgütekriterien

Objektivität
Die Durchführungsobjektivität wird durch standardisierte Instruktionen unterstützt. Das Verfahren ist unter Berücksichtigung der entsprechenden Hinweise im Manual als hinreichend objektiv in der Durchführung zu betrachten.
Die Auswertungsobjektivität wird durch die genaue Beschreibung der einzelnen Auswertungsschritte gewährleistet. Durch Interpretationshinweise und –beispiele sowie durch die Vergabe von standardisierten Werten (T-Werte, Prozentränge) wird die Interpretationsobjektivität gewährleistet.

Reliabilität
Die internen Konsistenzen für die einzelnen Untertests können insgesamt als sehr hoch angesehen werden. Die Retest-Reliabilität fällt mit Koeffizienten für die Lesezeiten mit r = .78 – r = .99 ebenfalls sehr hoch aus.

Validität
Der Test unterscheidet die Leseleistungen zwischen den Altersgruppen zuverlässig. Demnach schneiden Kinder der höheren Klassenstufen insgesamt besser ab als Kinder zu Beginn ihrer schulischen Laufbahn. Dies deckt sich mit der Entwicklung der Schriftsprache. Demnach kann der Test als valides Verfahren zur Abbildung der Entwicklung der Leseleistungen angesehen werden. Zur Überprüfung der Kriteriumsvalidität wurden die Leseleistungen der Kinder mit den Schulnoten des letzten Zeugnisses im Fach Deutsch bzw. Lesen verglichen. Demnach hängt die Schulnote in bedeutsamem Maße mit der Leseleistung zusammen: je höher der T-Wert bzw. der Prozentrang der Leseleistung, desto besser die Note.