ZLT-II

Zürcher Lesetest – II

Testmaterial und Testdurchführung

Die Durchführung des Tests umfasst im Kern das laute Vorlesen von Lesegut. Dazu gehören Wortlisten, Pseudowörter und Textabschnitte, die dem Kind anhand von Karten vorgelegt werden. Für die Ermittlung der Leseleistung werden die Lesefehler gezählt sowie die Zeit notiert, die für die Bearbeitung der einzelnen Subtests benötigt wurde. Darauf basierend werden die Bereiche Lesegenauigkeit und Automatisierungsgrad beurteilt. Die Zeit, die für das Benennen von Objekten in Form von Bildkarten benötigt wird, gibt ebenso Aufschluss über Gedächtnisleistungen, wie das Nachsprechen von Pseudowörtern, die vom Testleiter vorgesprochen werden. Die Aufgabe zur Überprüfung der phonologischen Bewusstheit wird über die Untertests zum Silbentrennen vorgegeben. In der mündlichen Variante werden Wörter vom Testleiter vorgegeben. Das Kind muss die korrekte Silbenanzahl nennen. In der schriftlichen Variante wird dem Kind ein Arbeitsblatt vorgelegt. Die einzelnen Silben müssen an der korrekten Stelle markiert werden. Zur Durchführung werden Stifte und eine Stoppuhr benötigt.