Veranstaltungsangebote am 11./12.03.2017

Kurs 7: Emotionstraining in der Schule

Leitung: Rieke Petersen, M.Sc. Psych.

Das Emotionstraining zur Förderung der emotionalen Kompetenz ist ein universelles Präventionsprogramm, welches sich speziell an Schülerinnen und Schüler der fünften bis siebten Klassenstufe aller Schulformen richtet und von Lehrkräften, Sozialpädagogen oder Schulpsychologen durchgeführt werden kann (vgl. Petzermann, Petermann & Nitkowski, 2016). Das Emotionstraining weist folgende Schwerpunktsetzung auf:
•    Förderung der Emotionserkennung und -differenzierung bei sich und anderen
•    Förderung der Emotionsregulationsfähigkeiten, besonders in Bezug auf die soziale Interaktion
•    Aufbau von Empathie durch ein verbessertes Emotionsverständnis
Neue wissenschaftliche Studien zeigen, dass Schwierigkeiten im Umgang mit Gefühlen einen wesentlichen Risikofaktor für die Entwicklung psychischer Auffälligkeiten darstellen. Aus diesem Grund ist eine Stärkung der emotionalen Kompetenz und der Emotionsregulationsfertigkeiten im Rahmen einer schulbasierten Präventionsmaßnahme von großer Bedeutung. Das Programm besteht aus elf Modulen und kann im Klassenverband während der regulären Unterrichtszeit durchgeführt werden. Emotionale Kompetenz wird auf altersangemessene Weise durch Rollenspiele, Hörbeispiele, Kurzgeschichten und Gruppenarbeiten aufgebaut und durch Materialien unterstützt.
Der Kurs beginnt mit einer Einführung zum Thema „Emotionen und Emotionsregulation“. Anschließend werden die Inhalte des Trainings durch praktische Übungen vermittelt.

Literatur:

Petermann, F., Petermann, U. & Nitkowski, D. (2016). Emotionstraining in der Schule. Göttingen: Hogrefe.